Kollision mit Drohne am Flughafen Heathrow

Es wurde schon seit längerer Zeit unter Experten und Hobbypiloten befürchtet, jetzt scheint eine Kollision Wirklichkeit geworden zu sein. Im Landeanflug auf den Londoner Flughafen Heathrow stieß am Sonntag den 17.04 ein unbemanntes Luftfahrzeug mit einem Passagierflugzeug zusammen. Die Forderungen nach klaren Regelungen und Strafverfolgung werden lauter.

Befürchteter Zusammenstoß nun Wirklichkeit

Am vergangenen Sonntag kollidierte allem Anschein nach eine Drohne mit einem Passagierflugzeug. Der aus Genf kommende Airbus A320 mit 137 Menschen an Bord, befand sich im Landeanflug auf den Flughafen Heathrow in London als, er mit einer Drohne zusammenstieß. Laut der Londoner Polizei wurde aber niemand verletzt und die Maschine landete wenig später sicher in London. Laut der Fluggesellschaft British Airways gab es keine Schäden am Flugzeug und die Maschine konnte nach einem kurzen Check wieder eingesetzt werden. Allerdings sei noch unklar woher die Drohne kam.

Experten warnen schon seit Langem

Seitdem der Markt der unbemannten Luftfahrzeuge (UAVs) boomt, warnten Experten aus dem Bereich der Luftsicherheit immer wieder vor möglichen Kollisionen mit Flugzeugen. Bereits im September 2015 gab es einen gefährlichen Zwischenfall am Hamburger Flughafen (wir berichteten), bei dem es eine Beinahe-Kollision zwischen einem Flugzeug und einer Drohne gab. Wie in Hamburg so auch an anderen europäischen Flughäfen häuften sich in der Vergangenheit Vorfälle in denen Drohnen verwickelt waren.

Forderung nach Regeln und Strafverfolgung

Behörden und Experten fordern nun verstärkt die Einführung und vor allem die strikte Umsetzung und Befolgung von Regeln. Die meisten Drohen werden von Hobbypiloten betrieben, manche von ihnen unterschätzen jedoch die Gefahren oder wissen nicht um die bestehenden Regelungen. Laut Londoner Polizei gibt es keine Möglichkeit den Piloten der Drohne vom Sonntag zu erwischen, denn in Großbritannien sind Drohnen (noch) nicht registrierungspflichtig.

Wie geht es nun nach der Kollision weiter?

Die Kollision in London zeigt einmal mehr, dass einheitliche, internationale Regelungen erforderlich sind und ebenso eine strikte Umsetzung der Strafverfolgung notwendig ist. Großbritannien denkt nun über eine Registrierungspflicht für Drohnen nach.

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