Amazon Prime Air: Lieferung per Drohne

Die Leiferung per Drohne kommt. Ende November des vorigen Jahres hatten der Online-Versandhändler Amazon sein neues Modell einer Lieferdrohne vorgestellt, allerdings blieben viele Fragen zum Zustellungsvorgang offen. Jetzt beantwortete Amazon-Strategiechef Paul Misener in einem Interview mit Yahoo News einige wichtige Fragen zum Lieferdienst Amazon Prime Air.

Lieferung innerhalb von 30 Minuten nach Bestellung

Zukünftig soll der Amazon-Kunde mit dem geplanten Drohnen-Lieferdienst Prime Air seine Ware schon innerhalb 30 Minuten nach der Bestellung erhalten. Laut Misener soll die Entfernung zum Kunden mindestens 16 Kilometer betragen und das zu transportierende Paket dürfe nicht schwerer als 2,5 Kilogramm sein. Allerdings, so Misener, falle der Großteil der Bestellungen ohnedies unter die 2,5 Kilogramm Grenze.

Amazon Prime Air setzt auf verschiedene Drohnen-Modelle

Angesichts der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen will Amazon für seinen Lieferdienst auch verschiedene Drohnen-Modelle zum Einsatz bringen. So soll in eher regnerischen Teilen ein anderes Modell verwendet werden als in trockenen Gebieten. Ebenso spielten die Faktoren Besiedlungsart und Besiedlungsdichte eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Modells.

Doch was wenn der Kunde bei Lieferung nicht zuhause ist ?

Falls der Kunde bei der Lieferung nicht zuhause sein sollte so würde die Drohne das Paket an einem vereinbarten Ort, wie zum Beispiel auf der Türschwelle oder im Hinterhof, absetzen. Allerdings werde noch an einer Lieferung für Mehrfamilienhäuser oder Appartement-Wohnungen ohne Garten oder Hinterhof gearbeitet. Auch über Details zum Preis dieser Premium-Lieferung per Flugdrohne äußerte sich Amazon bisher nicht.

Fehlende Flugerlaubnis

Bislang fehlt dem Versandhändler noch die Flugerlaubnis und so wird noch auf eine Einigung mit der US-Flugaufsichtsbehörde FAA gewartet. Amazon schlägt hierfür einen eigenen Flugkorridor für die Lieferdrohnen vor. Die Drohnen sollen in Flughöhen zwischen 60 und 120 Metern fliegen, denn damit wären sie deutlich unter den für Flugzeugen reservierten Lufträumen unterwegs.

Misener bekundete, dass das Vorhaben schon weit fortgeschritten sei und es sich nicht um eine entfernte Vision handele. An der Planung sei sogar ein ehemaliger NASA-Astronaut beteiligt. Es sei nur noch eine Frage der Zeit wann der erste Kunde seine Ware per Amazon Prime Air erhalten würde.

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