Autobahnen im #Luftraum für #Drohnen? Macht das Sinn?

Autobahnen im #Luftraum für #Drohnen? Macht das Sinn? Ist dadurch eine nachhaltige Luftraumordnung möglich – wie es Amazon forderte? Wie wir es sicherlich schon in einigen Filmen gesehen haben fliegen die Flugzeuge „wild“ durcheinander – aber auf unterschiedlichen Bahnen, also alles koordiniert. Für Drohnen besteht weiterhin eine Problematik im Rahmen der Integration in den Luftraum.

Vision

Amazon ist, was Drohnen angeht, einer der großen Visionäre mit immer neuen Ideen, bei denen man sich manchmal fragt: „Echt, das soll gehen?“. Amazons neueste Idee ist es, die Drohnen in einem Drohnen-Nahverkehrsnetz fliegen zu lassen bzw. solches Netz zu schaffen. Hierbei sollen die Drohnen in einer Höhe von bis zu 60 Metern ihren Dienst leisten. Eine Spur höher sollen Fernverkehrsdrohnen fliegen, jedoch darf die Höhe von 120 Metern über Grund nicht überschritten werden. Die Drohnen sollen mit anderen Flugobjekten kommunizieren und so Kollisionen vermeiden. Eine eigens dafür geschaffene Zentrale soll alles koordinieren.

Klare Regeln fehlen

Amazon verfolgt mit seinem Projekt „Prime Air“ bereits das Liefern von Pakten innerhalb von 30 Minuten für US-Kunden. Die US Luftfahrbehörde FAA hat jedoch noch keine weiteren klaren Regelungen für den Einsatz von Drohnen veröffentlicht bis auf die, die seit Anfang des Jahres aktiv sind.

Kleine Schritte

Auch wenn noch klare Regelungen fehlen, erteilte die FAA der Firma Amazon die Genehmigung ihren Prototypen fliegen zu lassen – jedoch unter strengen Auflagen. Der Prototyp dürfe nur über ländliche Gegenden fliegen, nur bei Tageslicht sowie bis nur 120 Metern und in Sichtweite es Piloten. Zudem muss der Pilot einen Pilotenschein besitzen und medizinische Voraussetzung erfüllen. Amazon müsste der FAA monatlich Angaben über die Testflüge zusenden, wie Anzahl er Flüge und Probleme.

Amazon ist jedoch nicht der einzige Konzern der sich mit diesen Visionen beschäftigt. Auch Google und die NASA haben ähnliche Visionen.

Um Regelungen, Sicherheit und Integration von Drohnen geht es bei dem der UASympEx in Hamburg am 18. & 19. September. Dort beleuchtet unter anderem Dr. Schmitt von der DLR eine mögliche Integration in Lufträume. Andere Redner beschäftigen sich mit den Themen Sicherheit und Integration-Use-Cases.


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