Wenn Drohnen die Hochschule erobern – die NBS stellt sich vor.

Professor Dr. Andreas T. Fischer stellt sich den Fragen des Teams der UASympEx

Unsere Fragen gehen an Prof. Dr. Andreas Fischer von einem der Veranstaltungspartner der UASympEx, der NBS Northern Business School Hochschule für Management und Sicherheit aus Hamburg

Fischer_webHerr Prof. Fischer, wer ist die NBS?

Prof. Fischer: Die NBS wurde auf Initiative norddeutscher Unternehmen und Verbände als gemeinnützige Bildungsinstitution gegründet. Wir ermöglichen Studierenden ein Hochschulstudium – entweder berufsbegleitend oder klassisch in Vollzeit. Unser Angebot ist am konkreten Ausbildungsbedarf der Wirtschaft ausgerichtet und reicht von Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftspsychologie über Sicherheitsmanagement bis hin zu Tourismus und Eventmanagement, Immobilienmanagement und Wirtschaftsrecht. Derzeit werden rund 1.100 Studierende an der NBS betreut.

Was hat die NBS mit dem Thema unbemannte Flugsysteme und Drohnen zu tun?

Prof. Fischer: Wir haben im April dieses Jahres das „Institut für unbemannte Systeme“ gegründet, welches die wirtschaftlichen, rechtlichen, sozialwissenschaftlichen und für die Sicherheit relevanten Aspekte unbemannter Systeme erforscht.

Das klingt spannend. Was machen Sie genau?

Prof. Fischer: Es geht uns hier um vier zentrale Forschungsfelder, welche durch eine Vielzahl unterschiedlichster Forschungslücken gekennzeichnet sind:

1. Welche wirtschaftlichen Vorteile ergeben sich aus dem Einsatz unbemannter Systeme im Vergleich zu herkömmlichen Technologien? („Wirtschaft“)

2. Welcher rechtliche Regelungsbedarf resultiert aus dem Einsatz unbemannter Systeme? („Recht“)

3. Welche Gefährdungspotentiale und Abwehrstrategien im Kontext unbemannter Systeme können identifiziert und evaluiert werden? („Sicherheit“)

4. Wie wirkt der Einsatz unbemannter Systeme auf Individuen und Gruppen bzw. wie wird deren Wahrnehmen auf Grund solcher Technologien beeinflusst? („Sozialwissenschaft“)

Das sind also genau die Themen, die auch im Mittelpunkt der UASympEx stehen.

Und deswegen freuen wir uns auch, dass die 1. UASympEx in den Räumen der NBS stattfindet und wir gemeinsam viele hochkarätige Experten zusammen bringen.

Was erwarten Sie persönlich von der UASympEx ?

Prof. Fischer: In der DNA der NBS liegt die Nähe zu Wirtschaft und deren Gestalter, von daher erwarten wir wichtige Impulse, was die einzelnen Branchen und Macher bewegt und wohin die Reise gehen kann. Nur in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft können wir unsere Studenten optimal auf die Berufswelt vorbereiten und sicherstellen, dass unsere Forschungsergebnisse einen substanziellen Mehrwert generieren. Ein weiterer zentraler Aspekt der UASympEx wird auch für uns das Netzwerken sein.

Vielen Dank für das Gespräch. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch.

Mehr zu Prof. Fischer finden Sie hier.


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