Wie Drohnen beim Tierschutz helfen

Nicht nur auf dem Land können Drohnen einsetzt werden, sondern auch zu Wasser. So setzt die Organisation Sea Shepherd auf Drohnen-Technologie, um den japanischen Walfangflotten entgegenzuwirken. Sie setzten aber nicht erst seit heute auf die Technologie „Drohne“, sondern schon seit 2011.

So hinterfragt und auch kritisch die Organisation an sich betrachtet wird – und das vor allem aufgrund ihrer teilweise robusten Vorgehensweisen, so leistet die Organisation dennoch einen wichtigen Beitrag – zeigt sie doch mit klaren Beispielen, was offensichtlich kritisiert werden sollte.

Damit Ihre Schiffe nicht gleich entdeckt werden, schicken sie Drohnen vor um die Walfangflotten aufzuspüren. Auch wenn Sea Shepherd seine Drohnen sehr weit rausschickt haben Sie Erfolg. Bei einer Mission 1600 Kilometer vor den antarktischen Gewässern, braucht es zwar länger die Räuber zu finden bzw. zu Ihnen zu kommen, aber mit Hilfe der Drohnen haben die Aktivisten einen Vorteil: den Blick von oben. Hier konnte die Jagd auf die Wale verhindert werden.

Leider kann man jedoch nicht alles verhindern. Sea Shepherd konnte auch Bildaufnahmen von den Färöer Inseln liefern. Mit Hilfe von Drohnen, die das Abschlachten der sehr seltenen nördlichen Entenwale zeigen, wurde bewiesen, dass Sie nicht wegen Ihres Fleisches getötet wurden – sondern einfach so. Gestrandete nördliche Entenwale dürfen nur dann getötet werden, wenn man sie nicht mehr retten kann oder sie nicht mehr ins Meer zurückbringen kann. Doch hier wurde Ihnen einfach das Rückgrat durchtrennt, der Kadaver wie Abfall einfach zurück ins Meer geworfen. Von den nördlichen Entenwalen gibt es nur noch ca. 10.000 Tiere im freien Meer. Für 5 von ihnen kam nachdem sie strandeten, jede Hilfe zu spät. Jedoch konnte die Drohne sehr gutes Bildmaterial liefern.

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Ein ähnliches Konzept verfolgt Air Shepherd. Diese Organisation setzt Drohnen zum Schutz vor Wilderern ein. Wie es mit der Drohnen-Nutzung weiter geht bleibt abzuwarten.


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