Wahrscheinlichkeit von Terroranschlägen mit Sprengstoff- Drohnen und Modellflugzeugen

Wie die Welt bereits am 23.12.2012 feststellt, ist laut einer BKA-Analyse bereits in dem Jahr die Wahrscheinlichkeit von Terroranschlägen mit Sprengstoff-Drohnen und Modellflugzeugen gegeben.

Werden Drohnen als Terrorwerkzeug missbraucht?

So wurde bereits damals in einer Analyse des BKA offenbar vor Terroranschlägen mit ferngesteuerten Modellflugzeugen und Drohnen in Deutschland gewarnt. Als mögliche Täter kämen insbesondere Fanatiker „aus dem Bereich des islamistischen Terrorismus“ in Frage. Die Experten des Bundeskriminalamts befürchteten damals in Deutschland Terroranschläge mit ferngesteuerten Modellflugzeugen und Drohnen. Als ein Beispiel wurde der 2011 vereitelte Anschlagsversuch von Islamisten auf das Pentagon mit Hilfe von Sprengstoffdrohnen angeführt.

„Ähnliche Szenarien müssen auch in Deutschland als mögliche Tatoption in Betracht gezogen werden“, zitierte der „Focus“ damals aus der BKA-Analyse. Als möglich war damals besonders ein Sprengstoffanschlag und ein Anschlag auf Flugzeuge oder einen Flughafen beschrieben worden.

Mit der schnell größer werdenden Anzahl an Drohnen-Nutzern, sowohl kommerziell als auch privat, vergrößert sich auch stetig die Gefahr eines solchen Missbrauchs. Behörden wie Sicherheitsverbände sehen mit großer Sorge in die Zukunft der Drohnen-Technologie.

Dabei ist eine Regulierung schnell und auch zum Teil mit wenig Aufwand umsetzbar. Gerade auch von Industrie und Wirtschaft werden in dem Bereich der Standardisierung und Regulierung immer wieder Impulse gegeben.


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