Drohnen zum Schutz bedrohter Tierarten!

In Sibirien wird jetzt mit Hilfe von Drohnen der Bestand an Schneeleoparden im Nationalpark gezählt. Da der Bestand an Schneeleoparden in Sibirien sehr stark gefährdet ist, kommt jetzt die Technik zur Hilfe – die Drohnen kommen zum Einsatz um überhaupt eine Anzahl von Schneeleoparden schätzen zu können.

Momentan geht man von etwa 150 bis 200 Tieren aus. Da die Beobachtung der seltenen Tiere sehr schwierig und langwierig sind, stützt man sich auf Drohnen. Hierbei kann mit Videoaufnahmen und Wärmebildkamera sehr gut zusammengearbeitet werden. Die Technik soll aber nicht nur die Tiere zählen, sondern auch für den Fortbestand der Tiere sorgen, indem die Verhaltensweisen der Tiere Analysiert werden.

Da sich die Schneeleoparden in den Südsibirischen Bergen heimisch fühlen und auch das Leben der Mitarbeiter nicht gefährdet werden soll bei den Beobachtungen kommen die Drohnen zum Einsatz. Dafür erhalten die Mitarbeiter des Nationalparks sogar Drohnenunterricht, damit sie auch ein Gefühl dafür bekommen, zum einen Drohnen fliegen zu lernen, zum anderen aber auch für das Fliegen in den Bergen gerüstet zu sein.

Wie viele Schneeleoparden wird tatsächlich haben bleibt abzuwarten. Applikationen im Bereich Tierschutz gibt es für Drohnen allerdings genug. Mehr dazu findet man sicher auf der #UASympEx2015


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